Rennbericht Roof of Afrika 2025 Felix Bähker

Rennbericht Roof of Afrika 2025
Hallo zusammen. Ich bekam die Gelegenheit beim letzten Lauf der
Hardenduro Weltmeisterschaft in Lesotho im Süden Afrikas
teilzunehmen. Es war ein tollen Abenteuer was am Ende leider nicht
ganz nach Plan lief.
Es ging am Mittwoch los mit einem ziemlich technischen Time Trial
über 9 Kilometer. Beim zweiten von zwei Läufen konnte ich meine
Zeit trotz eines Fehlers am Ende verbessern und auf den 15en Platz
vorfahren.
Eine gute Ausgangsposition für Tag 2/3.
Am zweiten Tag standen 140 Kilometer auf Zeit auf dem Plan. Die
volle Strecke durch die Maluti Berge war nicht markiert und die
Navigation erfolgte allein durch zwei GPS Geräte mit einer
nachzufahrenden Linie am Lenker und mithilfe der wenigen Spuren
von den Vorausgefahrenen.
Es war ein langer, ermüdender Tag. Der technische Anspruch war
nicht sonderlich hoch. Die Navigation war jedoch ziemlich tricky.
Hier musste ich also erstmal meinen Flow finden da ich noch nie
komplett ohne Streckenmarkierungen gefahren war.
Ich kämpfte mich also durch den langen Tag und finishte mit der 19en
Zeit.
Tag 3 sollte etwas kürzer, dafür technischer sein. Außerdem kam ich
nach Tag 2 doch sehr gut mit der Navigation zurecht.
Ich startete also und konnte gleich nach ca 40 Minuten zwei Fahrer
hinter mir lassen und zur nächsten, vor mir gestarteten Gruppe
aufschließen.
Entlang einer Wiese unterschätzte ich einen sumpfigen Abschnitt.
Das Schlammloch bremste so sehr dass ich über den Lenker abflog
und 20 Meter weiter auf meinem Kopf und Schulter landete.
Danach musste ich mein Rennen mit starken Schmerzen in der
Schulter beenden.
Nun einige Tage später nach einigen Untersuchen stellt sich heraus,
dass ich keine größeren Verletzungen davongetragen habe bis auf
einen Kapselriss im Schultergelenk. Ich hatte Glück im Unglück.

Schade dass ich mir das Finish beim ältesten Hardenduro der Welt,
dem Roof of Afrika nicht holen konnte. Trotzdem konnte ich auf der
Reise viel mitnehmen und werde ich definitiv wiederkommen.

Ich bin sehr zufrieden mit der vergangenen Hardenduro Saison. Ich
konnte alle meine Ziele erreichen.
Ich fuhr bei den meiste Rennen im Overall unter die Top 15.
Außerdem konnte ich die Junioren WM auf dem Podium beenden und
VIZE Junioren Weltmeister werden.
Bald geht es schon weiter am 13. Dezember in Polen mit der
Superenduro Junioren Weltmeisterschaft. Dort geht es dann für mich
zum ersten Mal in die Halle. Eine neue Challange worauf ich mich
sehr freue.

Vielen Dank an den ADAC

By Published On: Dezember 17th, 2025